Sechs wesentliche Fragen, die du dir stellen solltest, wenn du Karriere machen willst

Hier erfährst du, welche sechs Faktoren du für deine Karriereplanung unbedingt berücksichtigen solltest, damit du da ankommst, wo du hin willst.

»Nach ihrem erfolgreichen Debüt begann für die preisgekrönte Cellistin eine steile Karriere, die sie bereits in alle internationalen Musikmetropolen führte.«

Diesen Satz hast du bestimmt schon tausendmal in einem Programmheft, Zeitungsartikel oder im Internet gelesen.

Vielleicht denkst du, dass der Begriff Karriere in erste Linie auf »Celebreties« angewendet wird, die auf den Bühnen der einschlägigen Konzerthäuser rund um den Globus auftreten.

Und unter Karriereplanung stellst du dir die Strategie vor, mit der Konzertagenturen bzw. Künstlermanager ihre Musiker*innen oder Ensembles vermarkten: Welche sind die nächsten künstlerischen oder unternehmerischen Schritte, um die Karriere ihrer „Schäfchen“ voranzutreiben. Das beträfe dann etwa die Repertoireauswahl, Kontakte zu Veranstaltern oder Dirigent*innen herzustellen, oder ausgeklügelte PR-Kampagnen zu entwerfen.

Betrifft dich nicht?

Vielleicht nicht so.

Aber wahrscheinlich so ähnlich.

Denn die allermeisten Musiker*innen müssen ihre Karriere selbst und allein planen. Und umsetzen. Ohne Agentur und ohne Manager.

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Benutze dein Herz und deinen Verstand 

Die folgenden Fragen helfen dir, eine erfolgreiche Strategie mit Herz und Verstand zu entwickeln. Und sie schaffen eine gute Basis, damit du deine Strategie auch wirklich umsetzt.

Ich falle gleich mit der Tür ins Haus. Die sechs Fragen lauten:

  • Was verstehe ich eigentlich genau unter Karriere und Erfolg?
  • Warum tue ich, was ich tue?
  • Was ist mir im Leben wirklich wichtig und wie treffe ich gute Entscheidungen?
  • An welchem Punkt stehe ich gerade?
  • Welche besonderen Talente habe ich? Was macht mich einzigartig?
  • Passen meine Ziele wirklich zu mir?


Die Musikerkarriere ist eine Lebensreise

Das Wort Karriere ist von dem lateinischen Wort »carus«, der Wagen oder dem französischen »carrière« abgeleitet und bedeutet so viel wie Berufsweg, Laufbahn oder Werdegang. Also der Weg und die Stationen, die jemand im Laufe des Arbeitslebens zurücklegt.

Obwohl das erst mal ganz neutral und wertfrei ist, assoziieren wir aber doch mit »Karriere« so etwas wie eine Aufwärtsbewegung: Höher, schneller weiter auf der Karriereleiter. Wir denken an sozialen Aufstieg, mehr Ansehen und Bedeutung, mehr Geld, mehr Macht oder Einfluss.

Andere Assoziationen sind nicht nur positiv, wie man z. B. dem Sprichwort »Wer hoch steigt, fällt tief.« entnehmen kann. Nicht selten höre ich Sätze wie: »Karriere zu machen, ist mir nicht wichtig, Hauptsache ich kann singen oder spielen. Ich brauche auch nicht viel Geld.« Das klingt für mich, als sei »Karriere machen«, also Erfolg haben, anrüchig, furchterregend oder schambesetzt. (Das ist nochmal ein Thema für einen eigenen Blogartikel.)

Jeder Aufstieg in große Höhen geschieht auf einer Wendeltreppe. (Francis Bacon)

Unter Laufbahn verstehen die meisten Menschen die feste Abfolge der in vielen Professionen oder Organisationen vorgesehenen Stufen, die nacheinander zu erklimmen sind, wie etwa Lehrling – Geselle – Meister. Hier geht es immer um einen Zuwachs von Qualifikation. (Hoffentlich 8-)) Solche exakt vorgezeichneten Laufbahnen sind in der Musikwelt eher selten.

Als Coach für Musiker*innen bevorzuge ich zunächst den Begriff Berufsweg, weil sich damit die Musikerkarriere ganz umfassend wie eine Lebensreise beschreiben lässt. Denn diese Reise beginnt für die allermeisten Musiker*innen (im Gegensatz zu anderen Professionen) ja sehr häufig schon in der Kindheit. Der Fokus in liegt dabei auf der Entwicklung. Wie wurdest zu der professionellen Persönlichkeit, die du heute bist?

Wenn es dann darum geht, die »Karriere voranzutreiben«, ist das mit ganz konkreten Zielen verknüpft. Aus ihnen entstehen messbare Parameter, an denen du deinen individuellen Erfolg ablesen kannst. Hier beginnen dann die handfesten Planungsaktivitäten.

Strebst du eine Karriere als Solistin oder Orchestermusiker an? Willst du fest engagiert oder freischaffend arbeiten? Hast du das Zeug für eine internationale Karriere? (Und wenn ja, hast du überhaupt Interesse daran?) Willst du lehren, willst du führen?

Was musst du tun, was brauchst du, um das zu erreichen, was du dir vorgenommen hast?


Schritt für Schritt auf dem Berufsweg

Unterwegs gibt es verschiedene Entwicklungsstufen und wichtige Meilensteine: Beginn und Ende der professionellen Ausbildung, erste Engagements, eine Phase der Etablierung, die Übernahme von Führungspositionen, Familiengründung. In den mittleren Jahren folgt oftmals eine inhaltliche Neuausrichtung und irgendwann beginnt die innere und äußere Vorbereitung des Ruhestands. Es gibt also immer wieder Wegmarken, an denen Weichen gestellt werden, für das, was dann kommen soll.

Insbesondere in künstlerischen Berufen sind diese verschiedenen Phasen meist nicht klar voneinander abgrenzbar. Die Entwicklung verläuft gleichzeitig, spiralförmig oder im Zickzackkurs. Und auch, wenn es keine definierten Zäsuren oder Übergänge gibt, wirst du ab und an das Bedürfnis haben, innezuhalten für eine Standortbestimmung. Du brauchst Zeit und Raum für Rückschau und Zukunftsplanung, um dann mit neuer Kraft weiterzugehen


Eins ist also sicher: Im Verlauf deines Berufswegs triffst du immer wieder wesentliche Entscheidungen.

  • Entscheidungen, die dich deinen Zielen näherbringen sollen.
  • Chancen, die du erkennst und ergreifst oder auch verwirfst.
  • Das Rechts oder Links, das du an einer Weggabelung wählst.

Manchmal ist die »richtige Entscheidung« zu treffen kinderleicht und gar keine Frage. Ein anderes Mal erscheint es unmöglich und du raufst dir die Haare. Wochenlang, monatelang, jahrelang.

Es gibt auch Entscheidungen, die andere für dich treffen: ungeplante Kinder, ein unwiderstehliches Angebot im Ausland für deine Partnerin samt Option mitzugehen, Stellen, die geschaffen oder gestrichen werden, Krankheit, Schicksalsschläge …

Aber auch hier entscheidest du allein, wie du damit umgehen möchtest.


Was für ein Entscheidertyp bist du?

Bist du jemand, der gerne plant und strategisch denkt? Oder lässt du eher die Dinge auf dich zukommen und reagierst dann darauf. Bist du jemand, die mit einer guten Portion Risikobereitschaft ausgestattet ist oder gehst du lieber besonnen vor?

Beide Herangehensweisen haben Vor- und Nachteile. Und nicht in allen Lebensbereichen wirst du dich identisch verhalten.

Außerdem wird sich im Laufe der Jahre deine Sicht auf dich selbst und deine Umgebung mit großer Wahrscheinlichkeit ändern. Du machst unzählige Erfahrungen, die deinen Blickwinkel verschieben, die deine Perspektiven erweitern. Das kann dramatisch vor sich gehen oder auch fast unmerklich passieren.


Gute Entscheidungen statt »richtige« Entscheidungen

Bei der Karriereplanung geht es für mich in erster Linie darum, gute Entscheidungen zu treffen. Denn was richtig ist, liegt in der Regel im Auge des Betrachters.

Gute Entscheidungen sind solche, die zu dir und deinem Leben passen. Solche, an denen Herz und Kopf gleichermaßen beteiligt sind.

Dafür musst du allerdings eine Menge über dich wissen.


Deine Werte, deine Erfolge

Ein wichtiges Navigationsinstrument für deinen Berufsweg sind deine Werte. Von ihnen hängt beispielsweise ab, was genau für dich Erfolg bedeutet. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten: Viele Konzerte, Konzerte in großen Häusern, Konzerte mit tollen Kolleg*innen, super Presse, viele Fans, gewonnene Wettbewerbe, preisgekrönte Aufnahmen, eine feste Stelle im Orchester, als Freelancer profitabel arbeiten, fancy Autos, eine Eigentumswohnung, die eigene Bekanntheit für gute Zwecke einsetzen können, gewagte Herzens-Projekte realisieren, genug Zeit haben für Familie und Freunde oder die Musik, die keine Brötchen bäckt, und so weiter und so fort.

Erfolge, die für dich keine sind, fühlen sich fahl an.

Erfolge, die du dir erträumt hast, machen dich glücklich, stolz und zufrieden. Sie feuern dich an, sie tragen dich über schwierige Zeiten, sie schenken dir positive Energie.


Sei dein eigener Talentscout

Unter Musiker*innen sind – wie überall woanders auch – alle erdenklichen Persönlichkeitstypen vertreten. Und sie alle haben ganz eigene Wünsche und Ansprüche an ihren Beruf. Es gibt die geborenen Entertainer, die passionierten Lehrer, Forscher und Nerds, Allroundinstrumentalisten, ausgesprochene Führungsfiguren, Solist*innen oder Teamplayer, Innovatoren oder Traditionalisten Es gibt Missionäre, Eigenbrötler, Introvertierte und Kommunikationsgenies, Gründer, verkappte Manager und natürlich auch die zart Besaiteten. Diese Liste lässt sich endlos weiterführen.

Jede und jede von ihnen hat ganz unterschiedliche Talente. Und damit ist nicht allein die musikalische Begabung gemeint. Auch deine anderen Talente spielen eine große Rolle dabei, wie du deinen Beruf leben willst, welche Kompetenzen du entwickelst und was dich motiviert oder demotiviert.

Wenn deine Kompetenzen, deine Talente und deine Bedürfnisse in deinem Berufsalltag nicht genügend vorkommen und gewürdigt werden, entsteht ein Gefühl der Entfremdung oder der Frustration. Du verlierst die Lust, du gehst in die innere Kündigung.

Wenn du ganz in deinem Element bist, kommt alles ins Fließen. Du kannst aus dem Vollen schöpfen.


Der Warp-Antrieb: Dein Warum

Kannst du dich an den Moment erinnern, als dir klar wurde, dass du die Musik zu deinem Beruf machen willst?

Was hat dich so fasziniert, dass du bereit warst, all die Energie aufzubringen, die das möglich macht?

Welchen Sinn hat es für dich, Musiker zu sein?

Warum liebst du deine Arbeit?

Was inspiriert dich? Wann fühlst du dich erfüllt?

Wenn du genau weißt, wofür du brennst, welche Vision du hast und wofür du als Musikerin stehen willst, kannst du auf dieser Grundlage die für dich passenden Ziele entwickeln und ins Visier nehmen. Dann erst leitest du die konkreten Schritte in die richtige Richtung ab.

Bevor du also in deine konkrete Karriereplanung einsteigst, lohnt sich die intensive Beschäftigung mit deinem Warum.


Mit den Zielen ist es nämlich so eine Sache

Ist es dir auch schon so gegangen? Du denkst, eine feste Stelle im Symphonie-Orchester gibt dir die Sicherheit, die du dir wünschst, aber eigentlich spielst du viel lieber in einem kleinen Ensemble.

Ein Kollege erzählt dir, dass aus seiner Sicht das Unterrichten die beste Existenzsicherung ist und empfiehlt dir, dich für einen Lehrauftrag zu bewerben. Aber du bist einfach kein Erklär-Bär.

Du möchtest gern auf ein anderes Instrument umsteigen, hast aber die Befürchtung, dann mit deiner Partnerin oder deiner Schwester in Konkurrenz zu treten.

Du bewunderst deine ehemalige Kommilitonin, die mit unerschöpflicher Energie ein immenses Arbeitspensum bewältigt, Beruf, Familie und ein Aufbau-Studium gleichzeitig absolviert und dabei noch permanent gute Laune verbreitet. Daneben kommst du dir vor wie eine Schildkröte, die in Zeitlupe unterwegs ist. Dein Tempo ist eben nicht Prestissimo.

Durch Zufall bist du in die Neue Musik Szene geraten, bist bestens darin vernetzt und hast viele lukrative Engagements. Du giltst als der Experte auf deinem Instrument. Nach einer geraumen Weile merkst du, dass dir etwas fehlt. Früher wolltest du doch eigentlich X, Y oder Z machen. Du bist vom Weg abgekommen und hast es nicht bemerkt, weil du so erfolgreich bist.

Was für andere gut und richtig ist, ist nicht immer auch das Beste für dich.


Meins oder deins?

Du hast vermutlich klare Ideen dazu, wie Dinge oder Menschen sein sollten. Diese Vorstellungen sind aus deinen bisherigen Erfahrungen entstanden und von den Menschen beeinflusst, die dich geprägt haben und von denen, mit denen du dich umgibst.

Grundsätzlich ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden. Aber es kann auch vorkommen, dass deine Vorstellungen dich im Denken und Handeln beschränken, weil sie nicht mehr aktuell sind, oder weil sie nicht mehr zu dir oder deinem Leben passen. Dann handelt es sich um sogenannte Glaubenssätze. Sie lähmen deine Fantasie und machen dich blind für neue Handlungsoptionen.

Vielleicht vergleichst du dich mit Menschen, die du magst und bewunderst und wärst gern wie sie. Aber der Gedanke daran, ein ähnliches Leben zu führen, verursacht bei dir Schnappatmung. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich so manches scheinbar attraktive Ziel als einfach nicht für dich gemacht.

Wichtig ist also: Frage dich, ob deine Ziele zu dir, zu deinen Fähigkeiten und zu deinen Werten passen. Und natürlich auch zu deinen Interessen.


Hast du ein für dich passendes Ziel vor Augen? Dann kannst du loslegen.

Wenn du weißt, wohin die Reise gehen soll, kannst du eine Strategie entwerfen und deinen Weg zur Zielerreichung planen. Egal, ob es sich um ein ganz großes oder ein kleineres Ziel handelt: Vom erwünschten Ergebnis aus denkst du zurück und definierst Zwischenschritte mit konkreten Aufgaben, die du bewältigen kannst.

In diesem Prozess wirst du außerdem erkennen, ob du deine Kompetenzen weiterentwickeln oder ergänzen willst und welches Unterstützer-Netzwerk du brauchst.

Man kommt nicht weit, wenn man nicht ganz von vorn beginnt. (Sprichwort aus Indien)


Schaffe eine solide Basis für eine Karriere, ganz wie sie dir gefällt.

Wenn du deine Karriere, deinen Berufsweg oder dein Berufsglück selbst in die Hand nehmen willst, solltest du dir also die folgenden sechs Fragen stellen, bevor du in deine Karriereplanung einsteigst und konkrete Strategien entwirfst:

  • Was genau bedeuten die Begriffe Erfolg und Karriere für mich? Was macht mich zufrieden und glücklich?
  • Warum bin ich Musikerin oder Musiker? Was an diesem Beruf erfüllt mich mit Sinn und Zufriedenheit.
  • Nach welchen Werten möchte ich mein Leben ausrichten? Was ist mir wirklich wichtig?
  • In welcher Lebensphase und an welcher Stelle meines Berufswegs befinde ich mich aktuell?
  • Wo liegen meine besonderen Talente und wie will ich sie in mein Musikerleben integrieren?
  • Habe ich mir ein Ziel gewählt, das wirklich zu mir passt?


Das sind tiefgehende Fragen.

Beantworte sie dir schriftlich.

Meditiere darüber.

Diskutiere sie mit anderen.

Reflektiere sie in einem Coaching.


Es gibt viele verschiedene Wege zu deinen Antworten. Ich wünsche dir eine spannende und erkenntnisreiche Entdeckungsreise.

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Ja, bitte!