Januar 4, 2026

Ein gesundes und schönes 2026

Die ersten Januartage haben für mich immer eine ganz spezielle Qualität. Die Feiertage mit all dem Familien-Socializing liegen hinter mir. Im Dezember habe ich mir unter anderem bei, meinem traditionellen Year in Year out Event (jedes Jahr immer am 19.12. um 19 Uhr) auch Zeit zum Reflektieren genommen. Jetzt geht es wieder los in den Alltag. Ich habe sogar das Gefühl, deutlich zu spüren, dass die Tage länger werden. Aber das kann auch Einbildung sein. Jedenfalls komme ich in so eine Art positive Aufbruchstimmung. Meist habe ich mir ja auch etwas vorgenommen, das mir wichtig ist.

Weil mein 2025 ganz schön gespickt mit schwierigen und unvorhersehbaren Herausforderungen war, die mich ganz schön Akku gekostet haben, möchte ich in diesem Jahr besser darin werden, gut auf meine Kräfte zu achten. Und da habe ich im meinem analogen Kalender von Ein guter Plan (den nutze ich als Tagebuch und Reflexionstool), folgenden Hinweis gefunden und möchte ihn hier gern mit dir teilen:

Oft will es uns nicht gelingen, ganz im Moment, also achtsam, zu sein. Das ist ganz normal, das Leben ist halt zuweilen zu voll, zu schnell, zu chaotisch, um auch nur ans Innehalten zu denken. Aber allein, wenn dir auffällt, dass du im Autopiloten läufst oder in stressige Verhaltensmuster zurückfällst, erkennst du dich selbst und nimmst wahr was ist.

Anders gesagt: „Immer wenn du merkst, dass du unachtsam bis, bist du achtsam. Und wenn du diese achtsame Erkenntnis der Unachtsamkeit auch noch frei von Selbstverurteilung und voller Selbstmitgefühl akzeptierst, hast du schon viel erreicht. Lass die hohen Ansprüche an die Achtsamkeit gern los. Ein achtsames Leben kann leichter gelingen als du vielleicht denkst.“ (aus Jahreskalender 2026 Ein guter Plan)

Ich habe mir gleich einen Smiley neben diesen Tipp gemalt. Das möchte ich mir zu Herzen nehmen. Und meine Antennen auf Empfang für mein Befinden stellen.

An anderer Stelle fand ich eine Übung für kleine Miniurlaube, die nicht länger als eine Minute dauern und gut in den Alltag integrierbar sind. Da habe ich mir ausgedacht, unterwegs an jeder roten Ampel zu lächeln und ein paar Mal (solange es Rot ist) tief in den Bauch zu atmen.

Es ist wirklich erstaunlich, wie dieser winzige Move meine Wahrnehmung und mein Körpergefühl verändert. Probiere es gern aus, oder erfinde einen anderen Miniurlaub, der für dich funktioniert.

Und auch hier: Es gibt Tage, an denen ich das vergesse. Egal, morgen denke ich wieder dran.