Wieso ich Coach für Musiker bin

Das Leben machte mich zur Expertin für gewundene Karrierewege.

Seit über 10 Jahren arbeite ich als Coach für Musikerinnen und Musiker. Die größte Freude macht es mir auf die Suche nach Talenten und Ressoucen zu gehen. Mit über 30 Jahren Berufserfahrung im Musikbetrieb helfe ich dir dabei, dein persönliches Berufsglück zu finden, zu vergrößern und zu erhalten.

 

Wieso ich tue, was ich tue?

Im Rückblick erscheint mein Werdegang von der Musikerin zur Coach für Musiker*innen folgerichtig und klar. Auf dem Weg dahin wähnte ich mich aber so manches Mal in einer Sackgasse oder auf einem Irrweg. Heute bin ich angekommen, wo ich mich wohlfühle, wo ich meine Stärken und Interessen entfalten kann und wo ich für andere einen Unterschied mache.

Vom Traum zum Trauma

Geigerin, Psychologin oder Publizistin waren meine drei Berufswünsche am Ende der Schulzeit. Ich entschied mich, Geigerin zu werden. Doch schon im Studium geriet ich in die erste Krise: ein Lampenfieberproblem - ausgelöst von einem traumatischen Erlebnis. Ich hatte eine schwierige Zeit. Am Ende hab ich es dann doch geschafft, eine überraschend gute Examensnote zu erspielen.

Was hat mir geholfen?

Ich hatte einen empathischen und sehr engagierten Lehrer. Und zwei psychologische Mentoren (neudeutsch: Coaches). Außerdem: wirklich gute Freunde und familiäre Unterstützung.

In Lohn und Brot als Musikerin

Ich arbeitete als Musikerin - in kleinen Ensembles, in großen Orchestern, als Geigenlehrerin. Die Mauer war erst seit wenigen Jahren gefallen, der klassische Musikbetrieb total aufgemischt. Es war schwer, in Berlin als Freelancerin dauerhaft auskömmlich zu leben. Es war (auch damals schon) schwer, eine Orchesterstelle zu bekommen. Es wäre mir schwer gefallen, Berlin zu verlassen. Die zweite Krise: Was könnte ich stattdessen machen? – Ich beschloss, Kulturmanagement zu studieren. Damals war ich 31 Jahre alt.

Was hat mir geholfen?

Ich habe mich mit meinen Talenten und Kompetenzen beschäftigt und überlegt, was mich als Musikerin neben meinen instrumentalen Fähigkeiten auszeichnet. Und fand heraus: Durchhaltewillen und Leidensfähigkeit, Flexibilität und Konzentration, offene Ohren und Offenheit für Neues, Fantasie und Leidenschaft. Das erkennen zu können, verdanke ich auch wieder meinen Coaches.

Danach wusste ich ganz genau, was ich (nicht) wollte – und dann kam doch alles anders.

„Auf keinen Fall mache ich irgendwas mit Orchester.“ Davon war ich zum Ende meines Kulturmanagementstudiums fest überzeugt. Meinen Lebensunterhalt verdiente ich damals bei einem Kulturverein als Chefredakteurin, Schreiberin und Fotografin für dessen Mitgliedermagazin. Ich hatte außerdem Jobs beim Theater, beschäftigte mich mit Film, Umweltschutz und Mitarbeiterführung.

Bis mir – quasi auf dem Silbertablett – eine befristete Stelle im Management-Team des NDR Sinfonieorchesters (heute Elbphilharmonie) angeboten wurde. Chancen wollen ergriffen werden. Es wurde eine der anstrengendsten aber auch prägendsten Phasen meines Lebens. Ich habe unsagbar viel gelernt - fachlich, menschlich und persönlich. Vor allem entwickelte ich erstmals ein Gefühl dafür, welche Werte mich in meinem Berufsleben steuern. (Davon ein andermal mehr)

Was hat mir geholfen?

Eine gewisse kommunikative Begabung, wirklich gute Freunde und wieder: wichtige Mentoren, mit denen ich mich besprechen konnte.

Der Zirkel schließt sich

Die Hamburger Zeit war zu Ende. Zurück nach Berlin. Job finden, bei dem ich aus meinem Erfahrungsschatz der letzten Jahre schöpfen konnte. Nicht wieder ins eiskalte Wasser springen müssen. Lauwarm war angesagt. Ich wollte Kapazitäten für eine Coaching-Ausbildung haben. Und die hab ich dann auch gemacht.

An der für mich passenden Positionierung als Coach habe ich dann ziemlich lange rumgedoktert. Es war wirklich ein zähes Ringen: Das traditionelle Berufsbild des Musikercoaches beschränkte sich überwiegend auf die Bereiche Bühnenpräsenz, Lampenfieber und Körperarbeit. Ich weiß darüber zwar recht viel, aber am Ende sind das nicht meine Herzensangelegenheiten. Das können andere besser.

Themen wie Karriereplanung, Mindset oder Selbstmanagement, wurden „mitgemacht“. Oder mit Lehrer*innen, Kolleg*innen, Manager*innen oder PR-Agenturen besprochen. (Letztere hat nur nicht jeder zur Verfügung.) Meiner Erfahrung nach gab es nur wenige Berater*innen, die auf der einen Seite gute Branchenkenntnisse im Musikbetrieb hatten und sich auf der anderen Seite in größerem Kontext mit Entwicklungsthemen auskannten. Außerdem nahm ich bei meiner „Zielgruppe“ eine gewisse Scheu gegenüber psychologischer Beratung wahr. Dass sich daran etwas ändert, ist meine Mission:

Bei mir bekommst du Motivation und Unterstützung von einem Profi, dem du nicht erst lang und breit die Arbeitswelt von Musikern erklären musst. Damit du dein persönliches Berufsglück leben kannst.

Was mir dabei hilft?

Ich achte auf meine eigene Worklife-Balance: Ich suche fachlichen Austausch und Unterstützung, ich lasse mich coachen, ich bilde mich fort und gehe möglichst achtsam mit meinem Körper und meiner Seele um. Meistens.

Und was ist mit Musik?

Heute mache ich Musik nur noch aus Spaß an der Freude!! Naja … Ich kämpfe auch dabei immer wieder mit den hohen Ansprüchen an mich selbst. Und versuch’s, mit Humor zu nehmen.


Was hilft mir dabei?

Die Erkenntnis, dass wir alle so unsere „Lebensthemen“ zum Zähne ausbeißen haben. Im Kern bleiben wir Menschen zwar die gleichen, aber unser Veränderungspotenzial ist bis ins hohe Alter immens, sagt die Forschung. Konstanz und Veränderung gehen auch zusammen.

Ich kann dich unterstützen,

  • wenn du einen Weg aus einer künstlerischen oder persönlichen Krise suchst.
  • wenn du die nächsten Schritte deiner Karriere oder deines Berufswegs planst.
  • wenn du dich fokussieren, neu positionieren oder ganz umorientieren möchtest.
  • wenn du deine Arbeitsprozesse und deine Selbstorganisation verbessern willst.
  • wenn du dich selbst vermarkten willst oder musst, aber keine Ahnung hast, wo du anfangen sollst.
  • wenn du besser kommunizieren möchtest – sei es in deinem Umfeld oder mit deinem Publikum.
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